Eine vegane, glutenfreie Quiche. Geht das überhaupt?
Jaa! Ich bin im siebten Himmel.
Das Rezept habe ich durch Zufall entdeckt und leicht verändert. Im Grunde könnt ihr jedes beliebige Gemüse verwenden.
Kein Gericht für die Blitzküche, aber es lohnt sich. Ich besitze keine Quicheform, in der Springform tummelt sich noch der Apfelkuchen, weswegen ich zu einer Miniquicheform und einer rechteckigen Backform zurückgreife. Eigentlich ist die Form auch völlig egal. Solltest Du eine richtige Quicheform hernehmen, nimmst Du alle Zutaten in doppelter Menge.
Für den Teig brauchst Du:
- 75 Gramm Kürbiskerne, fein gemahlen (geht gut mit einem Pürierstab)
- 75 Gramm Buchweizenmehl
- 25 Gramm Leinsamen, geschrotet (am besten schon so kaufen)
- 25 Gramm Sesamsaat
- 20 Gramm Kokosblütenzucker
- Prise Salz
- 1 Esslöffel Tahini (ja, Sesammus)
- 60 Gramm Alsan (pflanzliche Margarine)
Alle Zutaten mischen, zu einem Teig kneten. Form mit Backpapier auslegen und Teig reindrücken (Rand nicht vergessen). Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Im Anschluss nur den Teig 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad backen.
Nun zur Füllung:
- 1 kleine Süsskartoffel
- 4-5 Blätter Wirsing (Strunk rausschneiden)
- kleines Stück Fenchel
- 2 Stangen Sellerie
- bisschen Olivenöl
- gemahlener Kreuzkümmel, Curry und Chili oder Cayennepfeffer
- Salz und Pfeffer
Gemüse in Olivenöl anbraten, mit Gewürzen abschmecken und mit folgender Soße ablöschen. Dafür pürierst Du:
- 125 ml warmes Wasser
- 50 Gramm Mandelmus
- bisschen Muskatnuss
und rührst schließlich
- 40 Gramm Kichererbsenmehl
unter. Wenn das Gemüsegemisch zu stocken beginnt, auf den vorgebackenen Quicheboden füllen und nochmal 25 Minuten backen.
Im ausgeschalteten Ofen weitere 10 Minuten ziehen lassen.
‚evilicious-tipp: Ein tolles Gericht für Gäste! Serviere dazu einen grünen Salat. Im Dressing macht sich ein Löffelchen Kürbiskernpesto super. Wer möchte bestreut die Quiche vor dem Backen mit Kürbiskernen.