In meinem früheren Leben war ich Hummusverkäuferin. Oder Hummustestesserin. Anders kann ich mir meine innige Liebe zu dem einfachen, aber genialen Dip nicht erklären.
Der neueste Schrei ist nun gekeimter Hummus. Noch gesünder, noch besser. Wirklich.
Zurück zu mir und meinem neuen Hobby. Neben den Mungbohnen keimen nun also auch Kichererbsen. Diese zuvor zwölf Stunden einweichen. Morgens und abends spülen und nach drei Tagen ernten. Das Ergebnis erinnert an Spermien mit Riesenkörpern- probiert es aus.
Ganz wichtig ist jetzt: Die Kicherbsen müssen drei Minuten blanchiert werden, da sie sonst unverdauliche Stoffe enthalten. Im Anschluss mit kaltem Wasser übergießen und schließlich mit folgenden Zutaten pürieren:
- eine Tasse gekeimte Kichererbsen
- mindestens vier Esslöffel Olivenöl
- Saft von einer halben Zitrone
- mindestens drei Esslöffel Tahini
- Prise gemahlener Kreuzkümmel
- Salz
Die Mengenangaben kannst du variieren, je nachdem wie zitronig, ölig, kreuzkümmelig du es magst. Geschmäcker sind bekanntermaßen (und zum Glück) verschieden.
On top gibt es dazu noch ein Extraschmankerl. Wer findet Koriander schmeckt nach Seife (!!!?!) stopft sich schnell einen Löffel Hummus in den Mund und gibt Ruhe. Alle anderen pürieren
- ein Bündel Koriander
- 4 Esslöffel Sonnenblumenöl
- 1 Esslöffel Kürbiskernöl
- Prise Salz
Hält sich im Glas im Kühlschrank und peppt fast jedes Gericht auf. Schmeckt auch spitze in Suppen oder Salaten.
Hummus auf einem Teller kreisförmig glattstreuchen, Pesto drauf, mit schwarzem Sesam bestreuen. נכון שזה לא נכון.
