
Nach einem wilden Wochenende in Ljubljana mit wenig -DE- und zu viel -TOX- beschließe ich heute Wildkräuter aufzusuchen und meine vertrockneten Zellen mit Brennessel, Giersch & Co. zu pimpen.
Die Brennnessel ist eine Heilpflanze und wird zur Entgiftung und Entschlackung, sowie bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen empfohlen. Letzteres ist häufig die Folge eines Eisenmangels. Diesen jedoch kann die eisenhaltige Brennnessel mit Leichtigkeit beheben. Sie liefert zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak (ha!) und bis zu dreimal so viel Eisen wie Spinat. Auch soll die Brennnessel die Leber und die Galle positiv beeinflussen. Selbst die Bauchspeicheldrüse reagiere auf die Brennnessel, was sich in einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel bemerkbar macht.
Die Blätter mit einer Schere abschneiden und waschen. Um ein unangenehmes Kratzen im Hals durch die feinen Nesseln zu verhindern, rollt ein paar Mal kräftig mit einem Nudelholz drüber. Wer kein Nudelholz hat (ich!), nimmt ein Wiegemesser und hackt alles ganz klein.
Folgende Zutaten im Mixer pürieren:
- eine Hand voll Brennesselblätter (klein gehackt)
- 1/2 Glas Mangostücke
- 1/2 Tasse Kokosmilch
- 1/2 Tasse Reismilch
- 1 Teelöffel geriebener Ingwer
- 1 Teelöffel geschroteter Leinsamen
- 1/2 Teelöffel Kurkuma, gemahlen
- 1 Dattel
- optional: 1 Esslöffel Agavendicksaft
Du kannst natürlich auch andere pflanzliche Milch verwenden. Oder anderes Obst.


